Ausflug von 3 Jungmanschaftsmitgliedern zum Klettern in die Pfalz

Von Marinus Huber

Am Freitagmittag Verkehrschaos in Rosenheim. Um 13:30 treffe ich mich mit Lorenz an der Sparkasse in der Ebersberger Straße, anschließend schnell nach Pfaffenhofen den Simon abholen und dann nichts wie auf die Autobahn in Richtung Westen. Auf der A8 München – Stuttgart Stau. Wir stehen eine Stunde. „Na toll, aber da kann man nichts machen“. Endlich rollt der Verkehr wieder bis kurz vor Stuttgart, aber dann stehen wir wieder. Wir fahren aus und holen uns noch schnell einen Snack bei Mc Donalds.

Pfalz

Sandsteintürme

Dann nichts wie weiter bis zur nächsten Einfahrt und wieder hinein in die Autobahn: Glück gehabt, der Stauanfang ist erreicht. Jetzt kann’s ja losgehen weiter Richtung Westen, unserem Ziel Dahn in der Pfalz entgegen. Dort können wir bei Tim, einem Bekannten, unterkommen. Als wir einlaufen fragt er uns ob wir lieber im Haus schlafen wollen. Er hat nämlich eine Mietwohnung die gerade leer steht. Da sagen wir nicht „Nein", bevor wir im unbequemen Zelt schlafen. Am Abend sind wir noch ein Bier trinken gegangen und dann schnell ins Bett denn der nächste Tag kommt bestimmt.

8 Uhr, der Wecker klingelt. Alle aufstehen, schnell was zum Frühstücken machen und anschließend noch eine Brotzeit herrichten. Dann nix wie an die Felsen. Der Sandstein in der Pfalz ist einfach gigantisch. Wir steigen in die erste Tour ein. Nicht so schwierig zum Eingewöhnen, aber immerhin schon gleich 5 und zwar fast alles zum Selber absichern. Die Absicherung ist in der Pfalz so ähnlich wie im Elbsandstein, nur dass man in der Pfalz mit Klemmkeilen und Friends arbeiten darf. Wir sind ungefähr 5 bis 6 Touren geklettert alle zwischen 5 und 7, und am Abend waren wir dann ganz schön platt. Als wir zuhause waren, war es aber schon wieder so weit, dass wir im Führer stöberten und die Touren für den nächsten Tag aussuchten. Dabei stellten wir fest, wenn wir schon mal in der Pfalz sind dann muss man schon den Jubiläumsriss Klettern.

Pfalz

Jubiläumsriss

Also fuhren wir am nächsten Tag ins Bärenbrunnertal an den Klosterfels und den Nonnenfels. Am Klosterfels kletterten wir eine Tour die mit 6+ bewertet und gut abgesichert war. Anschließend kletterten Lorenz und Simon eine Tour ums Eck und danach noch eine 8 am Klosterfels. Zuletzt gingen wir rüber zum Nonnenfels mit dem imposanten Jubiläumsriss. "Den müssen wir Klettern", sagten wir um 3 Uhr Nachmittag. Der Einstieg ist noch relativ einfach, dann folgt der erste Aufschwung und der erste Ring, 2 m weiter der nächste Ring, dann ein 10m Runout in dem die Schlüsselstelle nach etwa 8m kommt. Bis dahin muss man alles Selbst absichern. Obenraus kommen dann noch 4 Ringe und dann haben wir es auch schon geschafft. Am Abend fuhren wir dann wieder nach Hause wo wir um halb 12 nachts ankamen. Ich musste noch auf eine Party und um halb 2 fiel ich dann tot ins Bett.


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