Kinderlager auf der Lambrechtalm

Die Lambrecht alm

Die Lambrecht Alm

Auch das Kinderlager hat nun schon beinahe Tradition. Während sich der Altersbereich jedes Jahr ein Jahr nach oben verschiebt, bleibt die Truppe fast gleich.
Das erste Kinderwochenende fand 1999 auf der Mitteralm statt, das zweite 2000 auf der Kolpingshütte. Dann folgten zwei Zeltlager bei Aschau am Rinser See. Nun wollten wir wieder in die Berge. Als idealer Stützpunkt erwies sich die Lambrecht Alm unterhalb der Seitenalmen im Hochriesgebiet. Die Besitzer, Martina und Hans Stuffer aus Kohlgrub überließen uns ihre Alm freundlicherweise zu äußerst günstigen Bedingungen. So trafen wir uns am Freitag, dem 11.07.2003 am Wanderparkplatz Spatenau. Alles Gepäck, und es war nicht wenig, wurde in den Lastesel der Familie Bretzke geschichtet, dann marschierten wir los. Insgesamt 11 Kinder und 9 Erwachsene. Mit einigen Abschneidern, um die langweilige Betonstraße zu vermeiden kamen wir bald zur Alm. Mehrere große Heuhüpfer und ein paar Frösche verkürzten den Kindern den Weg.

Oben angekommen wurde zuerst das Gelände sondiert, besonders die Felsen oberhalb der Hütte hatten es den Kindern angetan. Die nächste Aufgabe war dann, Holz für das Lagerfeuer zu sammeln. Je kleiner, desto größer die Äste, die geschleppt wurden. Alles mußte dann auch noch gesägt werden und es bedurfte einiger Aufmerksamkeit, diese Vorbereitungen unfallfrei abzuschließen. Jede Familie hatte einen Salat vorbereitet, dazu gab es Grillfleisch und Stockbrot. Auch die Pfanne mit Käse und Tomaten vom offenen Feuer durfte nicht fehlen. Bettgehen war heute kein Thema. Alle durften sausen, bis sie freiwillig ins Bett fielen. Geschlafen wurde überwiegend unter dem Sternenhimmel.

Grillabend

Es schmeckte...

Am nächsten Morgen Frühstück in der Morgensonne. Alfons hatte die Bäckerei in Grainbach geplündert und alle hatten einen guten Appetit. Dann wollten wir auf die Hochries gehen, nachdem Leon aber seiner Mutter das Zimmer vollgespuckt hatte, verzichtete diese auf die Teilnahme und die anderen machten sich auf den Weg. Die älteren Buben trugen einen Wettstreit aus, wer als erster gehen durfte und waren daher oft kaum mehr zu sehen, so spornten sie sich gegenseitig an. Beim Rest ging's mehr oder weniger langsam.

 

 

 

 

 

 

seitenalm

Rast bei den Seitenalmen

Aber nach einer Rast an den Seitenalmen kamen doch alle auf den Gipfel. Dort waren natürlich die Paraglider und Drachenflieger eine Sensation und wir Eltern hatten gegen diese Entlastung von der Aufsichtspflicht nichts einzuwenden. Ungewohnt sittsam saßen alle in Reih und Glied und beobachteten Vorbereitung und Start. Zurück ging es dann auf dem Weg zur Riesenhütte und dem Höhenweg zu den Seitenalmen. Immer wieder hatten unterwegs irgendwelche Menschen oder Wichtel Süßigkeiten versteckt, so dass der Weg nicht lange wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Hochriesgipfel

Auf dem Hochriesgipfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenpause

Regenpause

Zum Essen wurde dann ein riesen Topf Nudeln aufgetischt. Nachdem jedes Kind mehr oder weniger freiwillig von der Gemüsesoße gegessen hatte, konnten die weiteren Teller nach Belieben mit Ketchup verziert werden.
Am Abend war dann zeitiger zu Bett gehen angesagt. Es hatte auch nach einem Gewitter abgefrischt, so dass heute alle im ehemaligen Stall ihr Lager aufschlugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lager

Zusammen im Stall schlafen...

Erneut schien wieder die Sonne und wir konnten zu den Kletterfelsen unterhalb der Hütte gehen. Hier gibt es eine leichtere Tour, der Rest ist schon eher anspruchsvoll, aber probiert haben fast alle an den mustergültig abgesicherten Touren. Eine andere Gruppe baute derweil noch ein zünftiges Lager in den Felsen, mit Fahne und Ausguck. So war der Mittag schnell herangekommen und nach einer Brotzeit ging es bereits an's Aufräumen. Alles wurde schön wieder hergerichtet, wir wollen ja im nächsten Jahr wieder gern gesehene Gäste sein. Mit gewaltiger Rauch und Lärmentwicklung quälte sich Bretzkes alter Bus den steilen ersten Buckel vor der Hütte wieder nach oben. Wir aber flitzen über den Waldweg wieder dem Parkplatz entgegen. Eine Blindschleiche, die in ein Kuhgitter gefallen war, wurde noch zu retten versucht, aber dennoch erreichten wir bald wieder den Startplatz mit dem Wunsch, im nächsten Jahr wieder auf die Alm zu gehen.

Fiona

Eine der Jüngsten


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